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Nostalgie – Schallplatten und Kassetten digitalisieren

© Elisanth - Fotolia.comDie Musik aus vergangenen Zeiten ist oftmals nicht auf CD oder als MP3 erhältlich. Man muss sich also auf die Originaltonträger beziehen. Allerdings gibt es komfortable Möglichkeiten, die alten Schätze auch im digitalen Zeitalter genießen zu können.

Alte Tonträger vor dem Verfall retten

Oftmals lagert unsere Lieblingsmusik von einst irgendwo im dunklen Keller oder auf dem Dachboden. Beide Orte bieten keine guten Lagerqualitäten für Tonträger, ganz im Gegenteil: Sommerhitze auf dem Dachboden und feuchtes Klima im Keller sorgen für einen langsamen aber stetigen Verfall. Dabei lassen sich die alten Schätze, besonders wenn man die Musik nicht mehr kaufen kann, ins digitale Zeitalter retten. Allerdings fehlen heute schon vielen die entsprechenden Geräte, um die Schallplatten oder Kassetten überhaupt abspielen zu können.

Digitalisierung durch den Profi

Eine sehr komfortable Möglichkeit, die alten Musikschätze zu retten, sind professionelle Kopierstudios. Diese stellen von den zur Verfügung gestellten Tonträgern digitale Kopien her und optimieren diese zusätzlich. So wird eventuell vorhandenes Knistern und Rauschen entfernt. Die Musikstücke werden auf eine hochwertige Audio-CD übertragen und lassen sich dann in jedem CD-Spieler wiedergeben. Solch ein Service kostet allerdings auch etwas und macht nur dann Sinn, wenn es wirklich um Raritäten geht, die man auf anderem Wege nicht mehr bekommen kann.


© Alena Yakusheva - Fotolia.comDigitalisierung am heimischen Rechner

Natürlich lassen sich auch am heimischen Rechner die alten Musikstücke digitalisieren. Zu diesem Zweck benötigt man natürlich einen Plattenspieler oder ein Tapedeck. Günstige Plattenspieler mit USB-Anschluss, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen, sind nicht zu empfehlen. Zwar ist die Verwendung recht praktisch, Klangqualität darf man allerdings nicht erwarten. Die Nutzung alter Hi-Fi-Plattenspieler ist hier deutlich sinnvoller. Sie werden mittels eines Vorverstärkers an die Soundkarte des Rechners angeschlossen. Nun benötigt man lediglich eine Aufnahmesoftware, um loslegen zu können.

Neben einigem Festplattenspeicher für die Musikdateien benötigt man jedoch auch eine ganze Menge Zeit, da jeder Titel einzeln auf den Rechner übertragen und abgespeichert werden muss. Aus den neu aufgenommenen Musiktiteln lassen sich dann bequem MP3-Dateien für den mobilen Player oder konventionelle Audio-CDs erstellen. Für Anspruchsvolle gibt es zusätzlich nützliche Software, um Knistern und Rauschen zu entfernen.

Fazit

© Alena Yakusheva - Fotolia.comMusikschätze sollten nicht im Keller oder auf dem Dachboden ihrem Schicksal überlassen bleiben. Es ist nicht nur schade, dass gute Musik ungehört bleibt, die Qualität der Tonträger nimmt unter diesen ungünstigen Lagerungsbedingungen stetig ab.
Damit die Rettung in das digitale Zeitalter ihren Zweck erfüllt, sollte man schon etwas in gute Technik investieren. In Online-Auktionshäusern gibt es zahlreiche Angebote von gebrauchten Plattenspielern und Tapedecks. Oft handelt es sich um Geräte, die zu ihrer Zeit zur Spitzentechnik gehörten. Diese kosten nicht mehr als der billige Plattenspieler im Discounter, bieten aber vergleichsweise hervorragende Qualität.